Lateralkompensatoren Die Wirkungsweise der Lateralkompensatoren beruht wie die der Angularkompensatoren auf Winkelbewegungen der Stahlbälge. Die Dehnungsaufnahme ist abhängig von der Baulänge bzw. dem Balgmittenabstand. Je größer die Baulänge bzw. Balgmittenabstand, desto größer die laterale Dehnungsaufnahme. Durch einen größeren Balgmittenabstand lässt sich die Verstellkraft des Kompensators reduzieren. Die Lateralkompensatoren werden in der Regel mit 50 % der Dehnungsaufnahme vorgespannt eingebaut. Die Einbringung der Vorspannung erfolgt zwecksmäßigerweise am fertiggestellten System. Die Vorspannung unter Berücksichtigung der Einbautemperatur kann aus dem Vorspanndiagramm im Abschnitt "Montagehinweise" entnommen werden. Die besonderen Merkmale: 1. Geringe Festpunktbelastungen, da die Gelenkanker die Reaktionskräfte aus dem Innendruck übertragen 2. Größere Dehnungsaufnahmen pro Kompensator möglich 3. Geringere Anforderungen an die Rohrführungen. |





